Montag, 20. November 2017

Schneeflocken

Schneeflocken im Winter sind wie die Sonnenstrahlen des Sommers. 
Sie sind es, die den Winter ausmachen. 
Diese hier schmelzen nicht weg. Sie bleiben, wenn man auf sie acht gibt, für immer. 


Hier im Unterland lag gestern ein Hauch Schnee, der nur kurz liegenblieb.
Aber ich bin sicher, der richtig grosse Schnee kommt noch. 

Donnerstag, 16. November 2017

Ab in die Küche

Bestimmung erfüllt. 


Weitere Tee-Eier sind bereit.


Zusammen mit den Einhörnern, den Anhängern und Ringen, 
den Buchzeichen und Bändern und vielem mehr, 
liegen sie schon bald verpackt und bereit für die kleine Reise
an den Markt.


Ich freue mich sehr.

Sonntag, 12. November 2017

Märchenwald

Ich lebe in einem Märchen...
was das Thema der Glasperlen angeht. 
Erst die Fabelwesen, nun der Wald der Glückspilze. 


Doch das Faulenzen der Pilze hat bald ein Ende,
denn sie müssen bald ihre Bestimmung erfüllen.  
Doch noch hat es einige Tage Zeit. 
Was daraus wird, zeige ich euch im nächsten Post. 

Donnerstag, 9. November 2017

Fabelwesen

Feen, Zwerge, Wichtel, Einhörner, Gnome...
Fabelwesen kommen in vielen Geschichten vor. Einige sind der Meinung, 
es gäbe sie, andere nicht. 
Seit gestern ist ein kleines Fabelwesen hier eingezogen. 
Ganz klein und wohnt nun bei uns im Zauberwald.
Ein Einhorn. 


 Ich musste mir was Gutes tun und so ist es entstanden.
Frech und putzig ist es aus der Flamme gehüpft und musste erst noch im Ofen runtertempern, 
derweil ich draussen ungeduldig und zappelig gewartet habe, bis
es die Temperatur erlaubt hat, es rauszuholen. 


Ich gebe zu, wer mich kennt, weiss, dass es nicht bei dem Einen gblieben ist...


ein Zweites kam hinzu...


und viele viele andere natürlich auch. In Zuckerwattefarben...
Meine Jungs sind begeistert, der Älteste musste sich gleich eines 
reservieren für eine gute Kollegin... er ist 17...
Es macht so viel Spass, Einhörner zu fertigen, ich könnte süchtig werden danach. 
Es werden garantiert noch weitere Bilder folgen. 


Mittwoch, 1. November 2017

Reifeprozess

Es soll ja nicht mehr lange dauern, bis Weihnachten. 
Ich bin noch lange nicht in Stimmung, aber die Produktion läuft schon auf Hochtouren. 
Seit den Sommerferien schwirren mir Ideen durch den Kopf, die einen verwerfe ich wieder, weil entweder nicht realisierbar oder mir das Endprodukt nicht wirklich gefallen hat.
Andere spinne ich weiter und manchmal wird so ein Ideengedanke auch realisiert.
Meine Familie als kritische Juri, entscheidet dann, ob ein Projekt als solches überhaupt erkannt wird, ob es Anklang findet beim Publikum und es in mein Sortiment passt.
Auf meine Familie kann ich mich da ziemlich gut verlassen, besonders die Jungs sind da schonungslos offen. Wenn sie bei der Präsentation des fertigen Teiles stutzen und mich fragend anschauen, dann weiss ich, dass da noch enormes Verbesserungspotential besteht. Manchmal habe ich die Nerven und die Geduld, daran zu arbeiten, manchmal landet es im Nirgendwo. 


Bis also so eine Idee es überhaupt auf dem Markttisch schafft, muss sie viele Hürden überwinden. 
Momentan sind drei Projekte in der Pipeline und haben gute Chancen, zu bestehen. 
Ich freue mich schon, wenn ich sie euch präsentieren darf. 

Samstag, 28. Oktober 2017

Berge

Vom Meer hinauf in die Berge. 
Das war schon ein riesiger Unterschied, zuerst am Meer, Sand, Strand und Möven und einige Tage später sind wir in den Bergen.
Am ersten Tag, als wir in unserem Ferienhäuschen ankamen, stellten wir sämtliche Mäusefallen. 
Einige freche Mäuse fühlten sich extrem wohl und an einem Wochenende, als wir die Badezimmertür nicht schliessten, als wir gingen, machten sie sich über alles her, was essbar und auch nicht essbar war. Duftkerzen, Shampoo und Haarconditioner, Abslussrohre und Seifen haben wir zerfressen, bis Inhalte komplett leer waren. Mich wunderte es ehrlich, dass die Mäuse nach all dem Konsum nicht 
tot herumlagen. 
Nun gut, das Einfangen der arg gefrässigen Tiere war schnell und einfach. Im Dorf unten haben wir sie wieder rausgelassen (räusper). Es tut mir leid, ihr Dorfbewohner, aber töten konnten wir sie nicht. 
Beim nächsten Mal werden wir sämtliche Sitzen und Löcher zuschäumen, dann haben wir hoffentlich Ruhe vor den Nagern. 
Am zweiten Tag haben wir den Hausberg bestiegen, der Weg war sehr sehr steil und hätte uns 
ein netter älterer Herr nicht unterwegs aufgegabelt mit seinem Traktörchen, wir hätten es wohl nicht bis ganz oben geschafft. Er war unterwegs zum holzen und fragte uns, ob wir mitwollten. 
Ich glaube, wir grinsten alle ziemlich breit. 


Auf 2500 Meter ü.M. angekommen, 
wurden wir mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. 


Die Wanderung hatte sich mehr als gelohnt. 
Da das Wetter traumhaft schön war, konnten wir noch die Frontseite unserer Hauses neu streichen. 
Die alte Farbe war verblichen und das Holz benötigte dringen einen neuen Anstrich. 


Rechts sieht man noch etwas von der alten Farbe. 
Unser Haus erstrahlt jetzt wieder in neuem Gewand. 
Wie wir das Ganze gestrichen haben, so ganz ohne Gerüst, das verrate ich lieber nicht.


Nun sind wir alle wieder zurück im Alltag und träumen von unseren Ferien. 
Auch der Brenner läuft wieder heiss, denn der nächste Markt ist schon bald. 

Dienstag, 24. Oktober 2017

Nordsee

Die Herbstferien sind vorbei, zurück bleiben wunderschöne Erinnerungen. 
Eine Woche lang lebten wir an der Nordsee, in einem schönen Backsteinhaus direkt am Deich. 
Täglich waren wir am Meer, liessen Drachen steigen, sammelten Muscheln, suchten zuweilen das Meer und kurvten mit den Velos durch die Dörfer. 


Ebbe....


Ausflug zum berühmten Leuchtturm Westerhever...
immer wieder schön und für Leuchtturmfreunde ein absolutes Muss...


...unser Weg zum Meer über die Salzwiesen...


...unsere Haushälfte. 
Das Wetter war herbstmässig, was wir auch erwarteten. Baden im Meer war also absolut kein Thema. 
Es war eine wunderbare, entspannende Woche und wir alle fühlten uns dort oben in 
St. Peter Ording sehr sehr wohl. Hätte unser ältester Sohn, der nun in der Lehre ist, länger Ferien gehabt, wir hätten gerne noch eine Woche angehängt. 
Dafür verbrachten wir in der zweiten Ferienwoche einige Tage in den Bergen.
Mäuse fangen und Haus streichen war diesmal die Aufgabe. 
Mehr dazu später. 






Sonntag, 24. September 2017

tea time


Meine neue alte Idee ist nun fertig. 
Tee-Eier mit einem Glasanhänger, der mit einem Karabiner
befestigt ist, so dass das Ei auch mal in den Geschirrspüler kann. 


Ich habs nicht geschafft, Fotos zu schiessen, bevor ich alles verpackt habe, 
darum hier nie verpackte Version, etwas verschleiert durch das Zellophan. 


Muffins....


... und kleine Teetassen. 

Die Tee-Eier kommen diesmal in einer nobleren Version daher, 
mit Untersatz für das spätere Hinstellen des Eis. Gefällt mir besser so.
Material: Chromstahl, Edelstahl, Glas. 
100% Rostfrei und jedes Teil ein Unikat. 
Zeit, um Tee zu trinken und sich eine Pause zu gönnen :-)

Dienstag, 19. September 2017

Herbstkind

Der Herbst hält hier mit all seinen Attributen Einzug:
Regen, Kälte, die ich nach dem heissen und langen Sommer als besonders unangenehm 
empfinde, Morgentau im Gras, erste Nebelschwaden am frühen Morgen, der Geruch von nassem Laub, Eicheln und Kastanien, die von den Bäumen fallen und den Boden dekorieren. 
Am Sonntag machten wir im Garten ein grosses Feuer und holten die Kartoffeln aus dem Boden. 
Es war wie eine Schatzsuche und die Kinder hatten ihre Freude daran. Am Feuer wärmten wir uns wieder auf und stanken am Abend wie die Räuber nach Rauch. Die Anstrengungen der Arbeit
spürte ich erst am nächsten Tag in Form von Muskelkater in den Armen und Schultern. 
Nun aber haben wir sicher bis zum nächsten Frühling eigene Kartoffeln zum essen. 


Auch der Brenner war wieder mal im Einsatz. 
Eine weitere neue und alte Idee schwirrt noch umher und ruft danach, 
verwirklicht zu werden. 

Jetzt wo die Temperaturen rasant fallen und die Heizung noch nicht eingeschaltet ist, 
macht das Arbeiten am Brenner gleich doppelt so viel Spass. 
Meine Blogpausen sollten nicht mehr so gross sein. 
Bis bald!

Donnerstag, 31. August 2017

Herbstregen

Der Sommer ist noch da, doch der Herbst hat heute unweigerlich seine Nase 
durch den Sommerdunst gestreckt und gezeigt, dass er nicht mehr lange auf sich warten lässt. 
Ich begrüsse die kühleren Temperaturen, obwohl ich den Sommer über alles liebe und ihn jedes Jahr aufs Neue herbei sehne. Doch wenn das Quecksilber auf über 30° steigt, dann fühle ich mich schlapp und unwohl, wenn nicht gerade die Möglichkeit eines Sprunges ins kühle Nass besteht.
Also heute Morgen wieder mal so richtig durchgelüftet und den eigenen Kopf auch gleich dazu,
am Fenster tief einatmen, ja, den Herbst riecht man irgendwie schon. 



Dieser Anhänger ist vor längerer Zeit entstanden, als der Brenner noch heiss lief. 
Da sich meiner sehr bewährt hat und einige Stürze auf den Boden unbeschadet überstanden hat, 
werde ich weitere machen. Sie gefallen mir. Und sie halten sich wunderbar in der Hand. 


Der Koffermarkt am letzten Samstag war unglaublich toll. 
So viele Menschen besuchten den Markt trotz des heissen und sonnigen Wetters, 
besuchten mich und hatten die Zeit, mit mir zu plaudern. 
Die Zeit verging wie im Fluge und kaum war alles aufgebaut, 
konnte schon wieder abgebrochen werden. 
Die alte Reithalle war als Location ideal, sehr grosszügig, 
es gab mehr als genügend Platz für Aussteller und Besucher. 
Daher gab es kaum Gedränge und genügend Raum, um sich alle Stände in Ruhe 
anzuschauen. Die Organisation war absolut top, klar strukturiert und bei der Werbung
wurde nicht gespart. Es gab schon Koffermärkte, die ich kaum fand, 
weil sie so schlecht beschildert waren. Vor der Halle angkommen, war nicht mal ein Hinweis davor, 
dass hier ein Koffermarkt stattfinden würde und die Besucher waren sehr spärlich 
und es schien, dass sich diese wohl eher hineinverirrt hätten, als dass es ihre Absicht war, 
den Markt zu besuchen. Inzwischen wähle ich mir meine Märkte sehr bewusst aus 
und fahre seither ziemlich gut damit. 

Ich wünsche euch einen schönen Herbstanfang.